Donnerstag, 26. Februar 2009

Varkala


Also Tempel haben jetzt fertig!
Wunderschoene Bahnfahrt .In 4 Stunden sind wir in Varkala.Und nach 1 Uebernachtung haben wir hier (fast ) das perfekte Ambiente gefunden.Ein Zimmer ohne Ungeziefer mit Blick aufs Meer und Haengematte am Balkon.Das Meer ist der reinste Whirlpool und wir kommen uns vor wie im Urlaub.Ayurveda unsd Yoga gibts auch vom Feinsten.Ich glaube,wir bleiben einfach noch ein bisserl da.
Fotos nur das eine,weil meine andere Karte anscheinend einen Virus hat.)

Samstag, 21. Februar 2009

Kaniakumari

Kaniakumari ist ^da wo Indien aufhoert^
Also der Ort hat einen beruehmten Tempel und ein Badegatt mit vielen Leuten,die dort ihre Waschungen machen.Fuer die meisten ist es allerdings nur ein Riesenspass.Erstaunlicherweise ist rundherum eine sehr starke christliche(!) Praegung mit Kathedralen und Kapellen.
Natuerlich gibt es hier den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht gleichzeitig aber am gleichen Meer.Die Photos spar ich mir heute..
Beim Spazierengehen ist es trotz gutem Wind recht heiss und drum muessen wir jetzt zu einem Bademeer nach Varcala.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Madurei

Zuerst waren wir in bisschen enttaeuscht von Madurei(Di 3 Stunden Fehrt waren herrlich durch sanfte Landschaft mit viel Wasser und seen),weil der grosse Menakshi Tempel eine einzige Baustelle ist und alle Tuerme eingeruestet und verhaengt sind.
Die Stadt selber hat sich aber prima entwickel,vor allem durch die verkehrsfreie Zone um den Tempel herum.Nicht zu glauben,aber das geht auch in Indien.Das Bild:Es gibt hier soviele Goldlaeden einen nach dem andern,wobei man sich fragt,wer das alles kaufen soll.Aber die Laeden sind alle voll mit Kundschaft.
Es gibt zur Freude von Nika aber nicht nur Schneider in der Stadt,sondern auch solche nostalgische Buchlaeden:

Tiruchirapalli - Trichy

Trichy ist eine anstrengende Stadt mit viel Verkehr und recht chaotisch.Als neuesten Gag sind im Stadtbus(!) Nr 1 6 sehr basslastige Boxen eingebaut,die (gefuehlt) nur mit maximaler Lautstaerke gefahren werden.Dazu gibt es noch eine Doppelhupe,die statt Bremse eingesetzt werden muss.
Trichy hat aber auch noch Highlights:Die wuderbare Tempelstat Sriranga und die Tempel von Rock Fort.Mitten in der Stadt erhebt sich ein gewaltiger Felsen,der gekroent ist von herrlichen Tempeln.Auch hier muss man zuerst 200 steile Stufen erklimmen,bevor man dem Hinduhimmel nahekommt.Das Bild zeigt den Blick von Rockfort auf die Stadt mit dem Tempelteich am Fusse des Felsens

Tempelfest in Kumbakonam



Am letzten Abend kamen wir noch an einem kleinen Tempel vorbei,wo gerade wieder eine Spezialpujah gefeiert wurde.Es waren eine Menge Leute dort mit ihren Opferschaelchen .Es wurde auch an alle Pongal (Reisbrei)ausgeschenkt(haben wir aber nicht probiert).
Das beste war aber die Trommelgruppe,die recht ekstatisch gespielt hat und die maennliche(nur!) Jugend zu wildem Tanz antrieb.Das war ein ganz netter Abschied von Kumbakonam.

Sonntag, 15. Februar 2009

Bahnhof Tanjavur

Also,das war der Moment,als wir etwas uebernaechtig in Tanjavur ausgestiegen sind und der Tag noch nicht gelaufen war...

Bilder

Hier ist ein Nandi im Tempel zu sehen,das Tragtier von Shiva

Kumbakonam


Kumbakonam liegt in der Mitte von Tamil Nadu,von Mysore 610 km und 16 Zugstunden entfernt.

Es hat 3 grosse Tempel und mehrere kleinere.Und die Tempelathmosphaere hat uns wieder voll versoehnt.Ich konnte sogar ein paar (illegale) Innenfotos machen.Aber den Zauber,den diese Anlagen ausstrahlen,koennen die Bilder nicht vermitteln.

Heute waren wir noch spaziern am Fluss und morgen gehts weiter nach Tiruchiapally.

Ein bisschen Aerger

Eigentlich ist Zugfahren ja recht gemuetlich.Aber wenn man 3 Stunden in Bangalore herumsteht und dann noch eine sehr kommunikationsfreudige indische Grossfanilie im Nebenabteil wohnt,dann kann das schon nerven.Sie sind dann gegen 2 Uhr nachts zum Glueck ausgestiegen.Das war allerdings nicht alles.In Kumbakonam kam dann die Rikschamafia und verlangte 10faches fuer 2 km.In Kumbakonam Baustelle an Baustelle und dann auch noch jedes Hotel voll.
Am Ende finden wir dann noch das Richtige mit Dusche .
Bilder lassen sich gerade nicht hochlade

Mittwoch, 11. Februar 2009

Mysore

Hier oben sieht man vom Palace in Richtung Innestadt

Mysore ist wirklich eine Lieblingsstadt von uns geworden.Es gibt dort einen riesigen Palace,so eine Mischung aus Schoenbrunn und Neuschwanstein,in einem riesigen Park am Altstadtrand gelegen.Bei soviel Prunk und Protz wird man allerdings etwas nachdenklich.DieAltstadt ist quirlig und trotzdem fuer indische Verhaeltnisse ruhig.Es gibt dort auch eine wo alles zum shoppen rennt.Designerlaeden und Sweets und Reisverkaeufer haben dort alle Platz.
Das Schoenste aber ist der groesste Markt Suedindiens in einem riesigen Kolonialgebaeude.

Es bricht einem wirklich das Herz,wenn man durch diese Pracht spaziert und am liebsten alles kaufen moecte.Leider leider geht das nicht,bis auf ein paar Papayas oder Melonen.
Ansonsten haben wir noch ein Vogel Naturschutzgebiet besucht,das in wunderbar baeuerliche Umgebung liegt und ausserdem wissen wir jetzt ,wie Sandel Oel hergestellt wird.








Zimmersuche

Zimmersuche ist immer ein bisschen ein Gluecksspiel,aber bisher hatten wir richtig Glueck mit allen Zimmern.In Udipi war gerade das Bad feinstens gefliesst und hatte neue Armaturen,dann in Belur war das Restaurant gleich im Haus;Das Zimmer im Ashram war sehr schlicht,dafuer aber super billig. Und jetzt haben wir in Mysore unser Wunschzimmer bekommen im Hotel Ritz.Das ist ein alter Kolonialbau mit echtem Charme und nur 4 Zimmern.Das Beste ist das grosse Gartenrestaurant,wie man auf dem Foto sieht,ist es da wirklich sehr romantisch.Abends kann man dort bis Mitternacht im kuehlen Garten sitzen und fein speisen.

Samstag, 7. Februar 2009

Stiagn steign


Wir sind in Srivanabelgola gelandet,einem Jain Pilgerort und wohnen im Ashram(was anderes gibt es da auch nicht).Der Ort selber bietet nicht viel,hat aber 2 ganz tolle Highlights :
Den Chandagirifelsen
(250 Stufen)Atemberaubende Aussicht vom Plateau einer ebenso faszinierenden Jain Tempelanlage

Auf dem Photo oben ist diese Anlage im Hintergrund zu sehen.
Im Vordergrund der Aufstieg mit 620 Stufen barfuss(!) und bei guter Hitze auf die eigentliche Beruehmtheit,den Gomatheshwara Berg.
Diese Statue ist ca 1000 Jahre alt und angeblich die groesste freistehende Figur,die aus einem einzigen Monolithen besteht.Sie ist immerhin 18m hoch und ueberstrahlt den ganzen Berg.Die Aussicht von hier oben ist grossartig:Felder,Wald und kleine Seen,wie im Bilderbuch.

Wir gehen jetzt zum Speisen bei Kerzenlicht,nicht weil wir so vornrehm geworden sind,sondern weils wieder mal keinen Strom gibt(No power)ausser im Internetcafe.
Morgen gehts nach Mysore.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Hoellenfahrt nach Belur und Halebid


Von Mangalore bis Belur waren es 7 Stunden ueber Schotterpiste,gelegentlich unterbrochen von etwas Teer.Es tut einem eigentlich alles weh und man fragt sich,warum tust du dir das an?
Antwort am naechsten Tag:
Eine liebliche Landschaft.freundliche Menschen und feinste Essen.

Die Hoysalatempel sind etwas ganz Besonderes,weil 1000 Jahre alt und feinste Steinmetzarbeiten.Die ganze Hindugeschichte in Stein gemeisselt.
Dann gabs noch Hochzeit im Ort,die Einladung haben wir aber nicht angenommen,wir wollten noch nach Halebit.
Hier gab es noch einen wunderschoenen Tempel am See zu bewundern.
Das Bild li zeigt das kleine Goetterbild.leider nicht richtig gedreht.
Jetzt mach ich Schluss fuer heute,weil die Moskitos frech werden.









Udipi

Diesmal Udipi voellig entspannt,weil kaum Pilger hier sind.Auch unseren alten Freund Vishnumurti getroffen und Abends gab es eine kleine Puja,das Krishnalein wird in grosser Zeremonie zu Bett gebracht.
Tanzvorfuehrung einer jungen indischen Taenzerin im Tempelbereich.Lange durch den Tempel geschlendert und gute Gefuehle gehabt.

on the road again

Also los gings am Montag mit fresh fruit muesli in Goa und dann ab 11 Uhr ueber Panjim nach Udipi.Angeblich 5 Stunden,leider aber dann doch 8.Zuerst die Landschaft wie Wienerwald Hoehenstrasse,nur mit Palmen und Bananen,dann in Karnataka viel Wasser und Gruen von den Reisfeldern.
Fahrt im Bus auf der NH 17 nichts fuer die Nerven Unglaeubiger.